13. März 2018

Halle 7: Ab 2020 gibt es nur noch eine Kurzmesse

Am Montag, 12. März, trafen sich die Salon-Verantwortlichen und die Halle-7-Aussteller zur traditionellen Ausstellersitzung. Neben allgemeinen Themen ging es um die Zukunft der Halle 7. Salon-Direktor André Hefti informierte die Sitzungsteilnehmer, dass es ab 2020 nur noch eine Kurzmesse geben wird.

Halle 7: Ab 2020 gibt es nur noch eine Kurzmesse

Text: Mario Borri/Isabelle Riederer

 

 

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Auf Anfrage von AUTO&WIRTSCHAFT bestätigte Autosalon-Direktor André Hefti, dass es ab 2020 in der Halle 7 definitiv nur noch eine Kurzmesse geben wird. Die Aussteller der Halle 7 wurden an der traditionellen Sitzung im Rahmen des letzten SAA-Expo-Ausstellungstages am 12. März davon in Kenntnis gesetzt. André Hefti: «Das ist die einzig richtige Entscheidung. Zwei verschiedene Messen durchzuführen geht nicht.»

 

 

2019 bleibt noch alles beim Alten, mit längs getrennter Kurz- und Langzeitmesse. «Schon im nächsten Jahr zu wechseln wäre zu kurzfristig. Und der Aufwand, die Ausstellungen quer anstatt längs zu trennen, damit die Kurzaussteller schon abbauen können, ist für nur ein Jahr zu gross», so André Hefti.

 

 

Gemäss Salon-Direktor Hefti verstehen alle Aussteller die getroffene Entscheidung. AUTO&WIRTSCHAFT fragte nach:

 

 

Sébastien Moix, Marketingleiter SAG: «Wir sind froh, dass die Palexpo den Schritt Richtung Kurzzeitmesse für alle macht. Für eine Fachmesse ist es das einzig richtige. Parallel dazu sind wir aber enttäuscht, dass die Kurzzeitmesse für alle erst 2020 kommen wird und wir 2019 noch einmal die duale Lösung mitmachen sollen. Wir werden uns aber dennoch engagieren, die maximale Anzahl an Ausstellern für die Kurzzeitmesse 2019 zu begeistern.»

 

 

Ferdinand Smolders, Geschäftsführer KSU/A-Technik AG: «Wir begrüssen es sehr, dass endlich eine Entscheidung zu Gunsten der Kurzmesse getroffen wurde. Wir hätten uns allerdings gewünscht, schon auf 2019 zu wechseln. Doch so erhalten gewisse Aussteller Zeit, sich vertieft Gedanken zu machen und gegebenenfalls neu zu organisieren.»

 

 

Martin Schmied, Geschäftsleiter Hostettler Autotechnik AG: «Wir sind nicht zufrieden mit der Entscheidung. Bei einer verkürzten Messe haben wir Mühe, alle unsere Kunden zu bedienen. Doch es gibt immer eine Lösung. Wie die für die Autotechnik AG aussehen wird, muss jetzt intern diskutiert werden. Ein Verzicht auf Genf und die Installation einer eigenen Hausmesse, wäre durchaus eine Alternative.»

 

 

Die ESA war nicht zu einer Stellungnahme bereit.

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