06. November 2009

Verkaufsrückgang verlangsamt

Die Verkaufszahlen für den August geben Anlass zur Hoffnung auf eine baldige Markterholung. So wurde die Talfahrt – wie bereits im Juli – weiter abgebremst, und das kumulative Ergebnis der ersten acht Monate des Jahres liegt knapp elf Prozent unter demjenigen des Vorjahreszeitraums. Nach wie vor bestehen grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Marken.

Verkaufsrückgang verlangsamt

Dacia: Diesen August konnten nahezu doppelt so viele der preisgünstigen ­Autos abgesetzt werden wie vor einem Jahr.

Was sich bereits im Juli abgezeichnet hatte, hat sich jetzt im August bestätigt: Der Rückgang bei den Autoverkäufen hat sich erneut verlangsamt. Wie von auto-schweiz bereits prognostiziert, spricht die moderate Erholung dafür, dass die Talsohle bald durchschritten sein wird und es wieder aufwärts geht. Mit einem Minus von 5,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat und einem kumulativen Ergebnis von minus 10,9 Prozent von Januar bis August des laufenden Jahres konnte die Talfahrt abgebremst werden. 

 

«Dieses Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir vor einem guten Autoherbst stehen», kommentiert auto-schweiz-Direktor Andreas Burgener die Entwicklung und liefert dazu auch gleich noch die Begründung: «Autokäufe, die aufgrund der Krise aufgeschoben wurden, könnten jetzt nachgeholt werden; die Impulse dazu kommen unter anderem von der Frankfurter IAA, die mit vielen interessanten und in Bezug auf die Energieeffizienz technisch äusserst fortschrittlichen Neuheiten aufwartete.»

Zu den grossen Gewinnern im August zählen Dacia und Nissan, die ihre Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu verdoppeln (Dacia) beziehungsweise um 88 Prozent erhöhen konnten. Mit einem Plus von über 37 Prozent war auch Skoda erfolgreich, das kumulierte Ergebnis liegt nun lediglich noch sechs Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Seat schliesslich vermeldet für den August mit drei Prozent den höchsten Marktanteil seit Importgewinn in der Schweiz. Kumuliert  liegt dieser Wert wie bereits im Vorjahreszeitraum bei 2,3 Prozent. Der grosse Verlierer ist weiterhin Saab; die Schweden verzeichneten im August knapp 60 Prozent weniger Neuzulassungen als noch vor einem Jahr. Auf das kumulierte Ergebnis der ersten acht Monate des Jahres hatte dies zwar einen leicht positiven Effekt, trotzdem liegt der Wert immer noch mehr als 64 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. (pd/sag)

www.auto-schweiz.ch

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