Ja zur Billag-Mediensteuer: AGVS zweifelt Verfassungsmässigkeit an
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Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) zeigt sich erfreut über das Nein zur Erbschaftssteuer, die Familienbetriebe in der Schweiz vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen gestellt hätte. Gleichzeitig warnt AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli, dass die neue Billag-Mediensteuer für viele Garagenbetriebe in der Schweiz eine unangemessene finanzielle Zusatzbelastung bedeutet.

Für AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli ist die Annahme des Referendums «Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen» gerade für Garagisten eine schwer zu verkraftende finanzielle Hypothek. «Selbst kleine Garagen erwirtschaften mit dem Autoverkauf schnell einen Umsatz über 500'000 Franken, haben aber nur sehr geringe Margen.
Durch die Aufhebung des Franken-Euro-Mindestkurses hat sich die Rendite-Situation für die AGVS-Garagisten sogar noch verschärft. Da es sich bei der Billag-Abgabe nachweislich um eine Steuer handelt, wie der Entscheid des Bundesgerichts von diesem Frühjahr beweist, ist die Verfassungsmässigkeit infrage gestellt», betont Wernli.
Das klare Nein der Schweizer Stimmbevölkerung zur Erbschaftssteuer ist laut Wernli für die Zukunft der Schweizer Garagisten von grosser Bedeutung: «Nur so ist im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld der Generationenwechsel für Familienbetriebe möglich. Eine Annahme hätte den Mittelstand und unzählige Familienbetriebe schwer getroffen - und damit das Rückgrat der schweizerischen Volkswirtschaft nachhaltig verletzt. Die Zahlung der Erbschaftssteuer hätte den Unternehmen finanzielle Mittel entzogen und damit auch die Liquidität für den Betrieb und die nötigen Investitionen». (pd/vg)