23. November 2012

TCS testet Starterbatterien

Neben handelsüblichen Markenbatterien testete der TCS erstmals auch die leistungsfähigen AGM- und EFB-Batterien. Der Test zeigte: Herkömmliche «Nassbatterien» kommen in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik rasch an ihre Leistungsgrenzen.

TCS testet Starterbatterien

Besonders an EFB- und AGM-Batterien stellte der TCS hohe Anforderungen.

Batterien moderner Autos sind im Dauerstress - und zwar zu jeder Jahreszeit. Sie versorgen einerseits die komplexe Elektronik moderner Autos mit Strom und werden andererseits auch bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik stark gefordert. Die gestiegenen Anforderungen an die «kleinen Kraftwerke» haben dazu geführt, dass Batteriehersteller vor einigen Jahren die leistungsfähigen AGM-(Absorbent Glass Mat) und EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries) entwickelten. Im TCS-Batterietest 2012 werden sowohl herkömmliche als auch neu entwickelte Starterbatterien unter die Lupe genommen.

 

Bei den herkömmlichen Starterbatterien wählten die TCS-Tester Batterien der Hersteller Banner Power Bull, Bosch Silver (Varta) und Exide Premium aus. Ebenfalls getestet wurde die von Banner hergestellte Patrouille-TCS-Batterie. Sämtliche Produkte erhielten Bewertungen von «sehr empfehlenswert» bis «hervorragend».

 

Zusätzlich wurden sechs EFB- und AGM-Batterien getestet. Weil diese sich im Alltag vor allem in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik bewähren müssen, wurden an sie strengere Mindestanforderungen gestellt. Im TCS-Härtetest wurde eine Wartezeit von 59 Sekunden bei Rotlicht oder in einer Kolonne simuliert. Darauf folgte ein Startvorgang, eine 60 Sekunden dauernde Weiterfahrt und erneut eine Wartezeit von 59 Sekunden. Der Test umfasste insgesamt über 40'000 solcher Zyklen. Sämtliche getesteten EFB- und AGM-Batterien haben diese Testreihe gut überstanden.

 

Der TCS-Härtetest hat ergeben, dass die Lebensdauer einer herkömmlichen «Nassbatterie» in einem Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik begrenzt ist. Wenn die Batterie im meist heissen Motorraum platziert wird, erfüllt eine EFB-Batterie die an sie gestellten Anforderungen laut den Auswertungen optimal. Befindet sich die Batterie hingegen unter dem Sitz oder im Fussboden, sei aus Sicherheitsgründen eine auslaufsichere AGM-Batterie zu empfehlen.

 

Für Fahrzeughalter weist der TCS erneut auf Massnahmen für eine längere Lebensdauer der Batterie hin: Ausschliesslicher Kurzstreckenverkehr oder ungünstige Einbauorte, beispielsweise nahe am heissen Motor, vermeiden; besonders auf kurzen Strecken im Winter mit zusätzlichen Stromfressern ab und zu eine halbe Stunde am Stück zu fahren, um die Batterie wieder aufzuladen; Einbau der richtigen Batteriegrösse durch Fachleute. Bezüglich der Batteriepreise nennt der TCS eine Faustregel: Bei der alten Batterie die Kapazität ablesen, z.B. 70 Ah. Mit 4 Franken pro Ah multiplizieren ergibt einen Preis von etwa 280 Franken. (pd/md)

 

www.tcs.ch

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