Porsche weist VW-Angebot zurück
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Im Übernahmekampf zwischen Porsche und Volkswagen haben die Stuttgarter die Offerte aus Wolfsburg zurückgewiesen. Es sei für Porsche "kein gangbarer Weg", 49,9 Prozent der Porsche AG an VW zu verkaufen, sagte ein Porsche-Sprecher heute Montag (29.6.).
Porsche und Volkswagen: Wer übernimmt wann wen?
Stuttgart (D) - Porsche hat einen "Rettungsvorschlag" des VW-Vorstandes an den hoch verschuldeten Sportwagenbauer als nicht umsetzbar zurückgewiesen. "Es ist für uns kein gangbarer Weg 49,9 Prozent der Porsche AG an VW zu verkaufen", sagte ein Porsche-Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Stuttgart. Porsche könne auf den Vorschlag gar nicht eingehen, weil dann sofort der Kredit über 10,75 Milliarden Euro fällig werde, den das Unternehmen sich bei einem Bankenkonsortium gesichert habe.
Am Vormittag noch hatte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) von den Stuttgartern eine Entscheidung über die künftige Zusammenarbeit mit VW verlangt. "Es liegen jetzt alle Fakten auf dem Tisch", sagte Wulff am Montag in Berlin. Nun müsse geklärt werden, ob jeder seinen eigenen Weg gehe oder nicht. "Einen gemeinsamen Weg halte ich für sinnvoll." (Quelle: Automobilwoche)
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