20. Januar 2011

AGVS-Tagung 2011

Rund 350 Garagisten und Persönlichkeiten aus der Automobilbranche, Wirtschaft und Politik besuchten am 19. Januar die AGVS-Tagung im Berner Stade de Suisse. Der Autogewerbeverband präsentierte an dem Anlass die Studie «Künftige Rollenbilder des Garagisten».

AGVS-Tagung 2011

AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli: «Die Studie zeigt, dass der Bedarf nach ausgewiesenen Garagen-Fachleuten steigt.»

Als Resultat einer Umfrage unter Automobilistinnen und Automobilisten präsentiert die an der AGVS-Tagung in Bern vorgestellte Studie «Künftige Rollenbilder des Garagisten» vier Mobilitätstypen, in welche die Kundinnen und Kunden der Garagisten geteilt werden können: die prestigeorientierten, die komfort-kostenorientierten, die pragmatischen sowie die umweltorientierten Automobilisten. Die vier Typen unterscheiden sich in zwei Dimensionen. Einerseits bezüglich des Mobilitätsverhaltens, also ob jemand vorwiegend das eigene Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Andererseits differenzieren sie sich bezüglich der Wertorientierung. Für die einen dominieren Prestige und Komfort, für die anderen die Sorge um die Umwelt.

 

Grundsätzlich zeigt die Studie, dass das Thema «niedriger Treibstoffverbrauch» bei allen Mobilitätstypen an Bedeutung gewonnen hat. Trotzdem sind auf Kundenseite in verschiedenen Bereichen grosse Wissensdefizite festzustellen: zum Beispiel betreffend des Einsparpotenzials beim Treibstoffverbrauch von konventionellen Verbrennungsmotoren, aber auch bei den Vor- und Nachteilen von Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen. «Es liegt im Interesse der Garagisten, diese Wissenslücken zu schliessen», sagte AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli. Bei ungenügend informierten Automobilisten besteht Frustpotenzial, wenn sie das gewünschte Fahrzeug nicht finden, weil sie mit falschen Vorstellungen in die Garage gekommen sind.

 

Immer wichtiger wird in der Kundenbeziehung zudem das Vertrauen. Der technologische Wandel in der Automobilindustrie war in den letzten zehn Jahren sehr hoch und wird sich nochmals beschleunigen. Um die Kunden glaubwürdig zu beraten, müssen die Garagisten gemäss Urs Wernli ihre Einflussmöglichkeiten wie auch ihre Grenzen aktiv kommunizieren. Insgesamt könne das Autogewerbe optimistisch in die Zukunft blicken: «Die Studie zeigt, dass der Bedarf nach ausgewiesenen Garagen-Fachleuten steigt. Diese müssen allerdings professionell aus- und weitergebildet sein - und genau dadurch zeichnen sich die Mitglieder des AGVS aus.» (pd/red)

 

www.agvs.ch

 

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