06. Juli 2009

Der AGVS zieht um!

An der Delegiertenversammlung vom Mittwoch, 10. Juni, liess AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli die Katze aus dem Sack: Die beiden bisherigen Standorte an der Mittelstrasse in Bern und in Wiedlisbach (BE) werden zusammengelegt. In der Nähe des Berner Wankdorfplatzes wird der AGVS ein «Haus der individuellen Mobilität» bauen. Bezug ist frühestens 2011.

Der AGVS zieht um!

«Der AGVS zieht um!» Zentralpräsident Urs Wernli lässt die Katze aus dem Sack.

Von Theo Uhlir

Zürich – Nachdem er im Hotel Uto Kulm auf dem Zürcher Uetliberg von den Delegierten mit Applaus in seinem Amt als Zentralpräsident des AGVS (Autogewerbeverband Schweiz) bestätigt worden war, präsentierte Wernli ein Thema, das nicht auf der Traktandenliste der diesjährigen Delegiertenversammlung stand: Die Suche des AGVS nach einem neuen, einheitlichen Standort ist zu Ende. An zentraler Verkehrslage, in der Nähe des Wankdorfplatzes in Bern, wird in den nächsten Jahren die neue Lokalität des AGVS gebaut. «Eine neue Lösung wurde aus verschiedenen Gründen unumgehbar», erklärte Wernli: «Unsere Räumlichkeiten an der Mittelstrasse in Bern liegen jetzt in einer so genannten Begegnungszone, sprich, in einem grünen Quartier. Das erschwert in erheblichem Masse die Zu- und Wegfahrt.» Und auch der Ausbildungsstandort in Wiedlisbach weise verschiedene Mängel auf, ausserdem wären dort in absehbarer Zeit Renovationsarbeiten zwingend geworden. «Auch die Aufteilung auf zwei Standorte war alles andere als ideal», so Wernli, «die Zusammenlegung an einem Ort wird uns zahlreiche Vorteile und Synergien bescheren.»


«Projekt ohne Risiken»

Das «Haus der individuellen Mobilität», wie es Wernli nannte, soll zusammen mit Partnern entstehen und insgesamt rund 26 Mio. Franken kosten. Der Anteil des AGVS beläuft sich auf etwa 6 Mio. Franken. Finanziert werden soll das Projekt über den Verkauf der Liegenschaft in Bern. Wernli: «Unsere Mitglieder können beruhigt sein. Das Projekt wird weder zu einer weiteren Verschuldung führen, noch müssen zusätzliche Beiträge erhoben werden. Die laufenden Kosten werden etwa so hoch sein wie heute. Es ist ein Projekt ohne Risiken.» Das Neubauvorhaben wurde beim AGVS bereits formell durch beide Gremien genehmigt. «Wenn alles optimal läuft, könnte der Bezug schon im Jahr 2011 sein», so Wernli.

Mehr Informationen zum neuen AGVS-Standort und zu weiteren Traktanden der Delegiertenversammlung finden Sie in der gedruckten Ausgabe von AUTO&Wirtschaft Nr. 7+8/2009, die in der ersten Juli-Woche erscheint.

www.agvs.ch

 

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